Pädagogik:
Evangelischer Dorfkindergarten Pöppinghausen

Pädagogisches Profil

Unter ev. Trägerschaft orientieren wir uns am christlichen Menschenbild und sind uns unserer Verantwortung bewußt, den uns anvertrauten Kindern, mit Zuwendung und Respekt zu begegnen, ihnen gute Bildungsangebote mit auf den Weg zu geben, ihnen den Raum zu schaffen, um die Eigenaktivitäten und Selbstbildungspotenziale zu fördern und einen ganzheitlichen Bildungsansatz zu verfolgen.

Wichtig ist uns eine kindorientierte Pädagogik, d.h. unsere Angebote orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Stärken und Fähigkeiten werden hervorgehoben und gefördert, ihr Engagement wird unterstützt und die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes berücksichtigt.

Aber auch Interessen von Kindergruppen werden in den Blick genommen und weiter entwickelt.

Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit gehören:

1. Beobachtung und Dokumentation

Die Grundlage unserer Bildungsarbeit basiert auf unseren Beobachtungen über die Kinder, deren Entwicklung, ihren Interessen, Bedürfnissen und Stärken. Dazu gehören Dokumentationen in Form von: KOMPIK (Beobachtungs- und Einschätzbogen), BaSiK (Sprachstandsbogen), Portfoliomappen der Kinder.

2. Partizipation von Kindern

Unsere Kinder werden bei der Planung und Gestaltung des pädag. Alltags mit einbezogen, ihre Wünsche und Vorschläge werden berücksichtigt. So erleben sie, dass sie ihre Umwelt durch ihr Handeln und durch ihre Beteiligung beeinflussen können. Sie lernen, ihre Interessen selbst zu vertreten und die Meinungen anderer zu respektieren. Durch unsere Form der Mitbestimmung erleben die Kinder demokratisches Verhalten.

3. Exkursionen

Durch unsere ländliche Lage unternehmen wir regelmäßig Ausflüge durch den Stadtteil und in den angrenzenden Wald.

Die dabei entstehenden naturverbundenen Erfahrungen ermöglichen ein lebendiges Lernen.

4. Inklusion

…umfasst die gemeinsame Erziehung behinderter oder von Behinderung bedrohten Kindern.

5. Religionspädagogik

6. Förderung der Sozial- und Selbstkompetenzen

Rituale, feste Fixpunkte und ein strukturierter Tag, bieten unseren Kindern Sicherheit, Stabilität und fördern ein emotionales Wohlbefinden. Zusätzlich muss gewährleistet sein, dass genügend Freiräume für die Spontanität der Kinder, ihren Interessen und Ideen für ihr Spiel zur Verfügung stehen.

Die Eingewöhnungszeit der neuen Kinder basierend auf dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“, bezieht Eltern, uns Fachkräfte und die Kinder mit ein und ist als eine gemeinsame Wegstrecke zu verstehen.  Nur so gelingt ein vertrauensvoller Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten. Vor diesem Hintergrund sind die Kinder nach einer gewissen Zeit in der Lage, sich auf andere Bezugspersonen einzulassen und uns als neue und zusätzliche Bezugspersonen zu akzeptieren.

Kurz und knapp

  • Wald- und Umweltpädagogik
  • Schwerpunkt Kunst
  • Religionspädagogik mit Gottesdiensten

Kooperation und Vernetzung

Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit, und um ein umfassendes Spektrum sozialer Dienstleistungen für die ganze Familie anzubieten, arbeiten wir regelmäßig mit folgenden Stellen bzw. Institutionen zusammen:

  • Schulen
  • Gemeinde
  • Gesundheitsamt
  • Logopäden
  • Heilpäd. Praxen
  • Frühförderstelle der Caritas
  • Ergotherapeuten
  • Jugendamt
  • Zahnmedizinischer Gesundheitsdienst
  • Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit Re‘hausen
  • DLRG
  • Begegnungscenter im Dorf
  • Feuerwehr
  • Polizei

Die genannten Institutionen bieten Unterstützungs- und Beratungsangebote für Eltern und Mitarbeiter der Einrichtung an.

Uns, als familienberatende und unterstützende Institution, geht es nicht nur um die Kooperation, sondern es ist auch von Bedeutung ein verbindliches Zusammenwirken aller Institutionen am Prozess des Aufwachsens, Weiterentwickelns und der Förderung von Kindern zu ermöglichen, um so etwas verbindendes und aufeinander abgestimmtes, der unterschiedlichen Bildungs- und Förderangebote zu gewährleisten.